Initiative Cloud Services Made in Germany im Gespräch: Dr. Jakob Karszt, Vorstand POET AG

Seit kurzem ist auch die POET AG Mitglied in der Initiative Cloud Services Made in Germany. Grund genug, einige Fragen an den Vorstand des Unternehmens, Dr. Jakob Karszt, zur Beteiligung an der Initiative und seiner Einschätzung der aktuellen Marktentwicklung zu stellen.

Frage: Sie haben sich als Lösungspartner an der Initiative Cloud Services Made in Germany beteiligt. Welche Cloud Services bieten Sie an?

Dr. Karszt: „Wir bieten B2B Services für die Kollaboration zwischen Lieferanten und Kunden zur Vereinfachung des eBusiness mit großen Produktkatalogen an! Lieferanten und Kunden loggen sich an einem gemeinsamen virtuellen Service-Center ein und arbeiten gemeinsam ihre Geschäftsprozesse vom Angebot bis zur Bestellabwicklung mit einem eShop ab. Dabei bleibt die Integration in bestehende Inhouse-Systeme gewahrt. Die Software-as-a-Service Lösungen von POET werden bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen Branchen u.a. der Medien- und der Gebrauchsgüterbranche eingesetzt. Wir erstellen, warten und betreiben die B2B Systeme, betreuen die Nutzer und unterstützen sie mit ergänzenden Content und Business Services.“

Frage : Warum sollte sich ein Anwender nach Cloud Services „Made in Germany“ umschauen?

Dr. Karszt: „Datenschutz- und -sicherheit ist ein hohes Gut und hat hohe Priorität. Schon die Gesetzgebung legt hierauf in Deutschland großen Wert. Entsprechend werden auch entsprechende Standards durch anerkannte Organisationen und Gremien zertifiziert. So sind z.B. unsere POET-eigenen Saas-Services nach dem Informationssicherheitstandard ISO27001 zertifiziert.“

Frage 3: In einer aktuellen Befragung der Computerwoche bezeichnete ein Fünftel der Befragten die Idee einer „German Cloud“ als „Quatsch“. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Dr. Karszt: „Nun, ich sehe die Initiative einerseits als Treiber für SaaS-Innovationen im Anbieterumfeld, andererseits mindert sie die durchaus bestehenden Missbrauchsängste der Kunden und nicht kalkulierbaren Rechtssituationen. Außerdem sollten die deutschen Anbieter bei den maßgeblichen Entwicklungen in der IT vorne mit dabei sein.

Frage 4 Welche Prognose stellen Sie für die zukünftige Entwicklung des Themas Cloud Computing in Deutschland auf?

Dr. Karszt: „Der Begriff ´Cloud´ ist inzwischen schon zu einem Modewort geworden, und keiner weiß genau, was darunter zu verstehen ist. Im Grunde geht es aber um die System- und Ortsunabhängigkeit sowie die Flexibilität bei der Erbringung von IT- und Kommunikationsdiensten. Diese wird in Zukunft eine Selbstverständlichkeit sein.“

Vielen Dank für das Gepräch!

Weitere Informationen zu POET sind im Lösungskatalog der Initiative Cloud Services Made in Germany verfügbar.

Initiative Cloud Services Made in Germany – Mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von Cloud-basierten Diensten

Ziel der von der AppSphere mit Unterstützung des Cloud Computing Report ins Leben gerufenen Initiative Cloud Services Made in Germany ist es, für mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von Cloud-basierten Diensten und On-Demand Software-Lösungen zu sorgen. Weitere Informationen zur Initiative sind im Internet unter www.cloud-services-made-in-germany.de verfügbar.


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