Initiative Cloud Services Made in Germany im Gespräch: Norbert Rautenberg, Geschäftsführer der rexx systems GmbH

Norbert Rautenberg rexx systems

Bereits seit dem Jahr 2000 ist die Firma rexx systems mit webbasierten Software-Lösungen auf dem Markt. Über die Erfahrungen aus dem letzten Jahrzehnt, den aktuellen Status des deutschen Marktes und die zukünftige Entwicklung des Themas Cloud Computing in Deutschland unterhielten wir uns mit Norbert Rautenberg, Geschäftsführer der rexx systems GmbH und Mitglied der Initiative Cloud Services Made in Germany.

Frage: Sie haben sich als Lösungspartner an der Initiative Cloud Services Made in Germany beteiligt. Welche Cloud Services bieten Sie an?

Rautenberg: Wir bieten seit 2000 webbasierte Lösungen in den Bereichen Human Resource Management, CRM mit Außendienststeuerung und eBusiness an. Von Anfang an haben wir unsere Systeme auch als ASP, SaaS bzw. Cloud Services angeboten und unsere Kunden können daher von unserem langjährigen KnowHow als Lösungsanbieter in der Cloud profitieren.

Frage: Warum sollte sich ein Anwender nach Cloud Services „Made in Germany“ umschauen?

Rautenberg: Hier geht es vor allem um rechtliche Aspekte. In vielen Bereichen ist z.B. geregelt, dass die Daten nicht den EU-Raum verlassen dürfen. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass ja dann „Made in France“ vielleicht genauso gut wäre, aber da spielen noch andere Aspekte hinein. Insbesondere im Bereich der Vertragsinhalte wenn es z.B. um Datenschutz und –sicherheit geht, können einem deutschen Unternehmen mit Cloud Services „Made in Germany“ viele Probleme erspart werden. Und nicht zuletzt sprechen die Annehmlichkeiten in der täglichen Arbeit wie deutschsprachiger Support auf allen Levels und optimierte Übertragungsperformance zweifelsfrei für „Made in Germany“.

Frage: In einer Befragung der Computerwoche bezeichnete ein Fünftel der Befragten die Idee einer „German Cloud“ als „Quatsch“. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Rautenberg: Also den Begriff „Quatsch“ finde ich hier eindeutig fehl am Platz – alleine schon, wenn ich an die rechtliche Komponente denke. Klar wird es Bereiche und Unternehmen geben, bei denen es keine große Rolle spielt, ob die Cloud Services aus Deutschland sind. Aber gerade bei Mittelständischen Unternehmen sind wir in der Praxis sehr häufig mit diesen Fragestellungen konfrontiert. Da kann so ein „Gütesiegel“ schon eine sehr große Hilfe sein.

Frage: Welche Prognose stellen Sie für die zukünftige Entwicklung des Themas Cloud Computing in Deutschland auf?

Rautenberg: Obwohl wir in Deutschland – gerade im Europäischen Vergleich – schon sehr weit bei dem Thema sind, steckt vieles noch in den Kinderschuhen. Ich bin überzeugt davon, dass sich in den nächsten Jahren noch sehr viel in diesem Bereich tun wird. Das betrifft die Angebotsseite genauso wie Fragen der Technik oder der Zertifizierung.

rexx systems steht hier mit an der Spitze der Entwicklung und wir werden alles daran setzen, auch in Zukunft unseren Kunden innovative Lösungen auf Basis modernster Technologien bieten zu können.

Vielen Dank für das Gepräch!

Weitere Informationen zu rexx systems sind im Lösungskatalog der Initiative Cloud Services Made in Germany verfügbar.

Initiative Cloud Services Made in Germany – Mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von Cloud-basierten Diensten

Ziel der von der AppSphere mit Unterstützung des Cloud Computing Report ins Leben gerufenen Initiative Cloud Services Made in Germany ist es, für mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von Cloud-basierten Diensten und On-Demand Software-Lösungen zu sorgen. Weitere Informationen zur Initiative sind im Internet unter www.cloud-services-made-in-germany.de verfügbar.


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