Green-Storage: Mehr Leistung, 60 Prozent weniger Energieverbrauch – Pironet NDH erneuert IT-Infrastruktur der Versiko AG

Nachhaltige Vermögensberatung mit grüner IT: Die Versiko AG, die seit über 30 Jahren Kunden zu ökologisch orientierten Vermögensanlagen berät, achtet auch bei ihrer Informationstechnik auf Nachhaltigkeit. Als die hauseigene Storage-Infrastruktur ihre Kapazitätsgrenze erreichte, beauftragte der Hildener Finanzdienstleister die Pironet NDH mit der Optimierung der Speicherlandschaft.

Obwohl die neuen Systeme mehr Datendurchsatz und Rechenleistung bieten, konnte Pironet NDH den Stromverbrauch der Hochleistungsumgebung um 60 Prozent senken. Ein neues Leistungsniveau erreicht die Infrastruktur auch in punkto Hochverfügbarkeit: Wartungen lassen sich jetzt völlig unterbrechungsfrei durchführen, und bei einem Ausfall des Hauptrechenzentrums kann Versiko einen Zweitstandort kurzfristig in Betrieb nehmen.

„Die Technologie für Storagesysteme und Rechenzentren entwickelt sich derart schnell, dass sich schon nach drei bis vier Jahren eine grundlegende Modernisierung der Infrastruktur sowohl aus Kostengründen als auch aus ökologischen Gesichtspunkten lohnen kann“, erklärt Katharina Gülpen, Geschäftsführerin der Pironet NDH Enterprise Solutions.

Beschleunigtes Netzwerk für Storage-Infrastruktur

Fundament der modernisierten Infrastruktur bildet ein 10 Gigabit schnelles Ethernet auf Basis der „Cisco Nexus“-Familie, das deutlich höhere Übertragungsraten ermöglicht als die bisherige 1-Gigabit-Technologie. Bei den Servern ist Versiko von Hewlett Packard ebenfalls auf Cisco umgestiegen – eine Entscheidung, die der Finanzdienstleister nicht bereut hat: „Das Zusammenspiel zwischen Netzwerk, Servern und Storage funktioniert bestens, und unsere Anwender haben schon nach wenigen Tagen die deutlich schnelleren Antwortzeiten gelobt“, sagt Melanie Willms, Abteilungsleiterin Informationstechnik bei Versiko.

Klimawandel im Rechenzentrum

Durch die vollständige Virtualisierung ihrer IT-Infrastruktur konnte die Vermögensberatung zudem ihren Bedarf an Server-Hardware und Verkabelung im eigenen Rechenzentrum reduzieren. Mit dem geringeren Hardwareeinsatz sank der Stromverbrauch. Zusätzlich wirkte sich die vereinfachte Verkabelung positiv aus. „Ohne den bisher vorhandenen Hitzestau müssen wir unsere Hochleistungssysteme jetzt deutlich weniger kühlen. Insgesamt konnten wir durch die Modernisierung mehr als jede zweite Kilowattstunde im Rechenzentrum einsparen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Versiko AG Alfred Platow. „Ein Aspekt, der für uns als ökologisch ausgerichtetes Unternehmen eine wichtige Rolle spielt.“

Das Ausmaß der Ersparnis sorgte beim IT-Personal kurz nach der Umstellung trotzdem für Überraschung: „Als wir morgens den Serverraum betraten, wunderten wir uns über die ungewohnte Kälte. Die Klimaanlage hatte über Nacht mit gewohnter Kraft gearbeitet, aber die neuen Systeme hatten kaum mehr Abwärme erzeugt. So war der Fortschritt sogar körperlich spürbar“, erinnert sich Melanie Willms.

Auf Nummer sicher durch Storage-Virtualisierung

Auch beim Thema Storage geht Versiko neue Wege: Im Produktivsystem nutzt der nachhaltige Finanzpionier die vFiler-Technologie von NetApp. Dabei wird das Storage-System in mehrere unabhängige Einheiten, sogenannte vFiler, aufgeteilt, die sich einzelnen Anwendungen, internen Abteilungen oder Kunden zuordnen lassen. Der Vorteil: Ist ein Filer defekt oder muss gewartet werden, lassen sich die Daten auf andere Speichereinheiten verschieben, so dass der laufende Betrieb nicht mehr unterbrochen werden muss.

Bei der Datensicherung hat Versiko seine Tapes durch ein Festplatten-basiertes virtualisiertes Datensicherungssystem von NetApp ersetzt. Dieses betreibt der Dienstleister in einem rund fünf Kilometer entfernten externen Rechenzentrum in Düsseldorf. „Damit sind wir auf der sicheren Seite, wenn in unserer Hildener Zentrale einmal die Rechner streiken sollten“, so Willms. „Im Falle eines Falles können wir unsere Systeme dann innerhalb kürzester Zeit wieder anlaufen lassen.“


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