Folge 32: Cloud Computing und Datenschutz – DSGVO vs. Cloud Act

Das Thema Datenschutz und Cloud Computing sorgt wieder einmal für Schlagzeilen. Das Bundesland Hessen hat Anfang Juli die Nutzung von Office 365 an Schulen verboten. Wieder einmal geht es darum, wo die Daten, die mit der Cloud-Lösung bearbeitet werden, gespeichert werden und was sich daraus für das Einhalten der derzeit geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben ergibt.

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Microsoft stellt Microsoft Cloud Deutschland für Neukunden ein

Wie Microsoft heute in einem Blog-Beitrag bekannt gab, wird die 2015 gemeinsam mit T-Systems ins Leben gerufene Microsoft Cloud Deutschland für Neukunden eingestellt. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit “veränderten Kundenanforderungen”. Grundlage für die Microsoft Cloud Deutschland war ein bisher auf dem Markt einmaliges “Treuhänderkonzept”. Doch schon im Frühjahr dieses Jahres berichteten Medien wie das Handelsblatt, dass die Microsoft Cloud Deutschland Cloud sich als Flop erwiesen habe.

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Cloud Act vs. DSGVO: Was passiert mit den Daten?

Länder regeln den behördlichen Zugriff auf Daten individuell. Unternehmen in den USA beispielsweise sind gemäß dem Patriot Act dazu verpflichtet, Daten auf richterliche oder behördliche Anweisung herauszugeben. Innerhalb der EU hingegen ist die Weitergabe von Daten unter anderem durch das Telemediengesetz sowie durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, Art. 48) geregelt. Das umfasst sowohl personenbezogene Daten als auch Unternehmensdaten und andere schützenswerte Informationen. Kunden, die auf europäische Cloud-Anbieter mit Server-Standorten in der EU setzen, wähnen sich und ihre Daten daher in guten Händen.

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