25. August 2010, 14:23 Uhr

… was wohl hauptsächlich daran liegt, dass das Übernahmeangebot von Hewslett-Packard um ein Drittel höher ist als die Offerte von Dell, das bis Anfang dieser Woche eigentlich als 3PAR-Käufer gehandelt wurde. Wie der kalifornische Speicherspezialist der amerikanischen Börsenaufsicht SEC mitteilte, habe das 3PAR-Board Dell nun drei Geschäftstage Zeit gegeben, um das Angebot nachzubessern.

Ursprünglich hatte die 3PAR-Geschäftsleitung die Übernahme durch Dell für immerhin 1,15 Milliarden US-Dollar bereits abgesegnet und auch den Aktionären empfohlen, das Angebot anzunehmen. Nun – so 3PAR in der Mitteilung – sei man zu der Auffassung gekommen, dass das Angebot von HP vermutlich besser sei.

Da scheint es bei 3PAR nicht nur Menschen zu geben, die für Hardware-Hersteller, die in das Cloud Computing-Business expandieren möchten, attraktive Storage-Technologie entwickeln, sondern auch Menschen, die schnell rechnen können oder einen leistungsfähigen Taschenrechner – vielleicht ja ein Gerät von HP (warum stellt Dell eigentlich keine Taschenrechner her …) – besitzen.

Da schießt dem Marktbeobachter doch gleich das bekannte Konrad-Adenauer-Zitat durch den Kopf: “Was kümmert mich …”

Die beiden Bieterkonkurrenten standen für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung.


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