COMPUTERWOCHE-Umfrage zum Thema Cloud Computing: Thema, Anwendungen, Markt, Zukunft, Vertrauen

In einer Umfrage, an der sich 146 IT-Experten beteiligten, untersuchte die COMPUTERWOCHE den akuellen Status des Themas Cloud Computing sowie die Einschätzung des Anbietermarktes für Cloud Services in Deutschland. Darüber hinaus wurde die “Vertrauensfrage” zu Cloud Service-Anbietern wie Google, Amazon, salesforce.com, IBM, Microsoft oder T-Systems gestellt. Fazit der COMPUTERWOCHE nach der Auswertung: “Das Thema Cloud Computing spaltet die IT-Gemeinde”

Zumindest das Interesse am Thema Cloud Computing ist groß. 85 Prozent der Befragten gaben an, sich teilweise bereits intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben, während nur zwei Prozent der Hype um das Thema bisher kalt lässt. Bereits 42 Prozent nutzen sogar schon Cloud Services, weniger als 14 Prozent (als wohl 13 Prozent …?) haben sich laut Befragung “ausdrücklich gegen diese Betriebsart entschieden”.

Bei der Frage nach den Diensten, die die Befragten aus der Wolke beziehen würden, lauteten die Top-3-Anworten: Geschäftsanwendungen (Business-Software-as-a-Service), Server (Infrastructure-as-a-Service, IaaS) und Storage as a Service. Die Sicherheit (Security as a Service) landete auf dem letzten Platz.

Was die Anbieter von Cloud Services betrifft, wurde im Rahmen der Umfrage gefragt, wer denn derzeit die führenden Cloud Service Provider seien. Die ersten drei Plätze belegten Amazon, Google und salesforce.com, auf dem letzten Platz landete SAP.

Beim Blick in die Kristallkugel, also der Frage, welche Cloud Computing Provider den Markt in fünf Jahren beherrschen werden, wurde die Reihenfolge etwas duchgemischt. Google behielt die “Pole Position”, allerdings schaffte es Microsoft auf den zweiten Platz gefolgt von IBM. Schlusslicht SAP liegt in dieser Rangliste dann auf Platz 7 und hätte laut Prognose der Befragten damit sogar salesforce.com überholt.

Bei der Frage des Vertrauens schafft es dann IBM an die Spitze, gefolgt von T-Systems und Amazon. Das Schlusslicht bildet in diesem Fall Google. Inwieweit die aktuelle Diskussion um Google Streetview dieses Ergebnis beeinflusst hat, wird in der Studie nicht analysiert.

Was die aktuelle Diskussion um eine “Deutsche Cloud” betrifft, so entdeckt die COMPUTERWOCHE anhand der Befragungsergebnisse doch “Sympathien”. Fast die Hälfte der Befragten findet die Idee gut, bzw. beobachtet die Diskussion, während knapp ein Fünftel das Ganze für “Quatsch” hält.

Einen umfassenden Bericht mit einer grafischen Aufbereitung und Analyse der Befragungsergebnisse finden Sie im Online-Portal der COMPUTERWOCHE unter: http://www.computerwoche.de/management/cloud-computing/1938019/.

“Quatsch” oder “Sympathie” – Initiative Cloud Services Made in Germany

Unbeeindruckt von der Diskussion um die “German Cloud” haben sich mittlerweile mehr als ein Dutzend in Deutschland ansässige Anbieter von Cloud Services zur Initiative Cloud Services Made in Germany zusammen geschlossen. Es geht dabei weniger um das Thema, eine deutsche Wolke zu definieren, sondern darum, die organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, dass die deutschen Gesetze und Vorgaben an Datenschutz und Datensicherheit eingehalten werden. Ziel ist es damit, dem Anwender dieser Cloud Services ein Höchstmaß an Rechtssicherheit zu bieten.

Weitere Informationen zur Initiative Cloud Services Made in Germany sind im Internet unter www.cloud-services-made-in-germany.de verfügbar.


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