Tobias Gerlinger*): „Liefert unsere Schüler nicht dem Cloud Act aus!“

Der Bund stellt 500 Millionen Euro für den Heimunterricht während der Corona-Krise zur Verfügung. Bedürftige Schüler sollen einen Zuschuss für die Anschaffung von Endgeräten erhalten, zudem ist geplant, die Ausstattung der Schulen zur Erstellung professioneller Online-Lehrangebote zu fördern. Das ist eine äußert erfreuliche Nachricht, denn der Lehrbetrieb muss auch in Zeiten wie diesen so gut es irgendwie geht aufrechterhalten werden. Und: Die Corona-Krise könnte so die an vielen Stellen überfällige Digitalisierung des Lehrbetriebs beschleunigen. Beispielsweise ist es ein Unding, dass Lehrer Lehrinhalte über ihre privaten E-Mail- oder WhatsApp-Accounts an ihre Schüler schicken statt über eine gemeinsame Dateiaustauschplattform.

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