NIFIS: Cloud-Computing lohnt sich meist nicht

Cloud-Computing lohnt sich für die Wirtschaft in der Regel nicht, weil der dafür notwendige Aufwand zur Identifizierung der in der Cloud speicherbaren Daten höher ist als die Kostenersparnis durch die Auslagerung auf einen externen Dienstleister. Diese Auffassung vertritt die NIFIS Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (www.nifis.de). „Jedes Unternehmen muss genau prüfen, welche Daten so sensibel sind, dass sie nicht in die Cloud gehören und welcheCloud-fähig sind. Diese Klassifizierung nach sensiblen Daten, wie z.B. personenbezogenen Daten, hat regelmäßig zu erfolgen, jedes Mal, wenn ein neuer Dienst „in die Cloud“ gehen soll – und das ist nur mit einem erheblichen Aufwand möglich“, erklärt NIFIS-Vorstandsmitglied Mathias Gärtner. Nach Einschätzung der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit gibt es derzeit kein zuverlässiges automatisiertes Verfahren, um sensible von Cloud-geeigneten Daten gemäß den Anforderungen der deutschen Datenschutzgesetzgebung zu separieren.

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