Europäische Anbieter von Cloud-Infrastrukturen unterstützen den Vorschlag einer neuen Verordnung zum “Free Flow of Data” in der EU

CISPE, ein Verband der Cloud-Infrastruktur-Anbieter in Europa, sieht den Vorschlag der Europäischen Kommission zum freien Datenfluss nicht-personenbezogener Daten als einen „wichtigen Schritt nach vorne für die europäische Cloud-Industrie“ – und fügt hinzu, dass andere zentrale Themen, darunter Datensicherheit, Selbstregulierung, Datenportabilität und Schutz von KMUs, noch weiterer Aufmerksamkeit bedürfen.

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Neue Cloud-Region Deutschland: Google bietet Cloud-Dienste aus Deutschland an

Nun also auch Google. Der Suchmaschinengigant zieht als einer der letzten großen Cloud Computing-Anbieter nach und bietet den Business-Kunden seiner Cloud-Dienste künftig Apps und die Speicherung der Daten in Deutschland an. Die neue “Cloud-Region” wird in einem Rechenzentrum in Frankfurt/Main aufgebaut. “Wir kommen damit einem häufig geäußerten Kundenwunsch nach”, erklärte Google-Manager Urs Hölzle, der bei dem Internet-Konzern für die technische Infrastruktur zuständig ist, in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und Österreich werde man damit eine spürbar bessere Netzanbindung im Vergleich zu den anderen Cloud-Regionen bieten können.

Google reagiert mit dem neuen Angebot aber auf die anhaltenden Sicherheitsbedenken der Kunden, die das Geschäft mit Cloud-Angeboten vielfach ausbremsen. Hölzle betonte, Google habe in sämtlichen Cloud-Regionen keinen Zugriff auf die Daten der Kunden. Diese seien verschlüsselt und somit für den Internet-Konzern nicht einsehbar.

Microsoft, Amazon AWS, Salesforce, Oracle – und nun auch Google

Google reiht sich damit ein in die Riege großer amerikanischer Cloud Service Provider, die bereits seit Jahren ihre Cloud Services und cloud-basierten Software-Anwendungen aus Rechenzentren in Deutschland anbieten und dies mit dem besonderen Datenschutzbewusstsein deutscher Kunden erklären. Bereits 2014 kündigten die Firmen Oracle und Salesforce entsprechende Engagements auf deutschem Boden an. Im selben Jahr zog dann auch Amazon Web Services (AWS) nach. Die Firma Microsoft verfolgt dagegen ein anderes Konzept: Das Treuhandmodell. Für die im Herbst 2016 gestartete Microsoft Cloud Deutschland kontrolliert die Firma T-Systems International als Datentreuhänder den Zugang zu den Kundendaten: Ohne Zustimmung des Datentreuhänders oder des Kunden erhält Microsoft keinen Zugriff. Wird diese Zustimmung durch den Datentreuhänder erteilt, greift Microsoft nur unter dessen Aufsicht zeitlich begrenzt auf die Kundendaten zu.

Rechenzentrum und Daten in Deutschland: Alle rechtlichen Vorgaben erfüllt (?)

Inwieweit ein Rechentrumsstandort Deutschland bei einem amerikanischen Cloud Computing-Anbieter ausreicht, um alle datenschutzrechtlichen Bedenken zu zerstreuen, wird immer noch hitzig diskutiert. Denn amerikanische Vorschriften wie beispielsweise der „Patriot Act“ – oder sein Nachfolger “Freedom Act” – erlauben generell auch den Zugriff auf Daten, die außerhalb der USA gespeichert sind, wenn der Betreiber ein amerikanisches Unternehmen ist.

Allerdings gibt es eine Reihe deutscher Unternehmen, die damit kein Problem zu haben scheinen. Und so verweist auch Google auf deutsche Referenzkunden wie SAP, Kärcher oder Rewe Digital.

Meshcloud gewinnt Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen des Bundeswirtschaftsministeriums

Das Jungunternehmen Meshcloud hat im bundesweiten Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen, der vom Bundeswirtschaftsministerium ausgetragen wird, einen Hauptpreis gewonnen. Der Preis ist mit 32.000€ und einem Coaching- und Mentoringprogramm dotiert. Am Freitag, den 1. September um 10.30, fand auf der IFA in Berlin die Preisverleihung des Wettbewerbs statt. Meshcloud hatte bereits im vergangenen Jahr das EXIST-Stipendium des Bundeswirtschaftsministeriums erhalten.

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Dynatrace: Automatisches, umfassendes Monitoring für VMware Cloud on AWS

Die Firma Dynatrace bietet ab sofort eine Lösung für vollautomatisches, KI-basiertes, umfassendes Performance Monitoring für VMware Cloud on AWS. Sie ist derzeit in bestimmten US-Regionen erhältlich und wird schrittweise in weiteren Ländern verfügbar sein. VMware Cloud on AWS kombiniert die Lösungen von VMware für Software-Defined Data Center (SDDC) mit der flexiblen Bare-Metal-Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS). Damit erhalten Unternehmen ein konsistentes Betriebsmodell sowie mobile Anwendungen für die Private und Public Cloud. Dynatrace ermöglicht Kunden von VMware Cloud on AWS ein detailliertes Verständnis ihrer hyper-dynamischen Public, Private und Hybrid Cloud-Umgebungen.

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Business Cloud der Vater Gruppe nach ISO 27001 zertifiziert: Mit strategischer Vorbereitung durch das Audit

Immer mehr Cloud-Nutzer erwarten von ihren Cloud-Providern die Einhaltung standardisierter Sicherheitsnormen. Bei vielen Ausschreibungen ist eine Zertifizierung sogar die Voraussetzung für eine Teilnahme. Die Vater Gruppe mit Hauptsitz in Kiel hat ihre Cloud-Services jetzt durch den TÜV Rheinland für die Sicherheitsnorm ISO 27001 zertifizieren lassen.

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