Initiative Cloud Services Made in Germany: Interview mit Christoph Waschkau, login2work

Christoph Waschkau login2work

Seit Juni 2010 bemüht sich die von der AppSphere AG ins Leben gerufene Initiative Cloud Services Made in Germany um mehr Rechtssicherheit beim Einsatz von Cloud Services. Im Rahmen einer Interview-Serie stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen die Mitglieder der Initiative, ihre Services und ihre Beweggründe, sich an der Initiative Cloud Service Made in Germany zu beteiligen, näher vor. Den Anfang macht Christoph Waschkau, Geschäftsführer der Firma login2work.

Frage: Sie haben sich als Lösungspartner an der Initiative Cloud Services Made in Germany beteiligt. Welche Cloud Services bieten Sie an?

Waschkau: Wir bieten die komplette IT Umgebung des Kunden „aus der cloud“ an. Konkret bedeutet dies, dass der Kunde keine eigene Server bzw. Backend-Hardware mehr benötigt. Alle Anwendungen (individuell und Standard) und alle Dienste wie Backup, Exchange, Fax, Antivirus etc. werden vollständig zur Verfügung gestellt und vollumfassend betreut. Höchste Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit bilden neben der großartigen Wirtschaftlichkeit und Flexibilität die Basis unserer Lösung.

Frage: Warum sollte sich ein Anwender nach Cloud Services „Made in Germany“ umschauen?

Waschkau: „Made in Germany“ ist ein Siegel für Qualität, Sicherheit und Regionalität. Die gespeicherten Daten sind das größte Gut eines Unternehmens. Welcher Unternehmer sieht diese gerne undefiniert an irgendeinem Ort auf der Welt?

Frage : In einer aktuellen Befragung der Computerwoche bezeichnete ein Fünftel der Befragten die Idee einer „German Cloud“ als „Quatsch“. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Waschkau: Zahlreiche Kunden mit vielen hundert Benutzern, der tägliche Zuwachs und das durchweg positive Feedback, welches wir von den Anwendern erhalten zeigt uns, das es kein „Quatsch“ ist. Seit fast fünf Jahren werben wir immer wieder mit dem Standort Deutschland. Dies war für viele unserer Kunden die Grundlage für eine Auslagerung von IT-Prozessen in die Cloud.

Frage: Welche Prognose stellen Sie für die zukünftige Entwicklung des Themas Cloud Computing in Deutschland auf?

Waschkau: Die Tendenzen sind eindeutig. In der Zukunft muss sich ein Unternehmen die Frage stellen, ob es sich eine „eigene EDV“ leisten will. Sicherlich wird es bei sehr komplexen Anforderungen in den nächsten Jahren noch Hürden geben, alles in die Cloud zu verlagern.
Bereits heute lässt sich eine IT-Umgebung in der Cloud deutlich wirtschaftlicher betreiben als eine eigene Lösung. Hinzu kommen zahlreiche weitere Vorteile, die sich mit eigener IT oft gar nicht realisieren lassen. Cloud Computing wird deshalb in Deutschland ein verbreiteter Wirtschaftszweig werden.

Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen zu login2work finden Sie im Lösungskatalog der Initiative Cloud Services Made in Germany. Weitere Informationen zur Initiative Cloud Services Made in Germany sind im Internet unter www.cloud-services-made-in-germany.de.


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